Und warum das kein Zeichen von Versagen ist, sondern ein Ruf nach innerer Heilung.
Du liebst dein Kind.
Du hast dir geschworen, ruhig zu bleiben.
Und trotzdem passiert es immer wieder:
Du schreist.
Danach kommt die Schuld. Die Scham.
Die Frage: „Was stimmt nicht mit mir?“
Wenn du dich hier wiedererkennst, möchte ich dir gleich zu Beginn eines sagen:
👉 Mit dir stimmt nichts nicht.
Dein Nervensystem spricht und es bittet um Unterstützung.
Warum schreien so viele Mamas ihre Kinder an?
Diese Sätze werden oft gegoogelt:
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„Ich schreie mein Kind an“
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„Warum werde ich so wütend als Mama?“
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„Schuldgefühle nach dem Schreien“
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„Ich will nicht so sein“
Das zeigt:
👉 Du bist nicht allein.
👉 Und es ist kein individuelles Problem, sondern ein systemisches.
Schreien ist keine Erziehungsfrage, sondern eine Stressreaktion
Die meisten Mamas wissen theoretisch, dass Schreien nicht hilfreich ist.
Sie haben Bücher gelesen, Podcasts gehört, Kurse gemacht.
Und trotzdem reagieren sie im Alltag ganz anders, als sie möchten.
Warum?
Weil Schreien nicht im Kopf entsteht, sondern im Nervensystem.
Was in deinem Körper passiert, wenn du schreist
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Dein Kind zeigt ein starkes Gefühl (Weinen, Wut, Widerstand)
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Dein Nervensystem interpretiert das als Gefahr
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Dein Körper schaltet in den Überlebensmodus
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Denken wird unmöglich – Reaktion übernimmt
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Schreien ist eine Fight-Reaktion
👉 In diesem Moment bist du nicht „unreflektiert“.
👉 Du bist überfordert.
Warum triggert mich mein Kind so sehr?
Kinder sind Spiegel.
Sie bringen oft genau die Gefühle nach oben, die wir selbst nie sicher fühlen durften.
Typische Trigger:
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Lautes Weinen
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Grenzen testen
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„Nein!“ sagen
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Nicht hören
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Nähe einfordern, wenn du selbst leer bist
Diese Situationen berühren oft alte, unverarbeitete Erfahrungen aus der eigenen Kindheit:
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nicht gesehen worden sein
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sich anpassen müssen
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keine sicheren Räume für Gefühle gehabt haben
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Liebe nur unter Bedingungen erlebt haben
👉 Dein Kind ist nicht das Problem.
👉 Es aktiviert etwas Altes in dir.
Warum Willenskraft nicht hilft
Viele Mamas sagen:
„Ich nehme mir jeden Morgen vor, ruhig zu bleiben.“
Doch im entscheidenden Moment funktioniert es nicht.
Warum?
Weil du in Stressmomenten keinen Zugang zum bewussten Denken hast.
Dein Nervensystem übernimmt – nicht dein Vorsatz.
Deshalb scheitern:
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„Zähl bis 10“
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„Atme tief durch“
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„Reiß dich zusammen“
Nicht, weil du schwach bist.
Sondern weil dein System Sicherheit braucht, keine Kontrolle.
Die eigentliche Frage lautet nicht:
„Warum schreie ich?“ sondern „Was in mir fühlt sich gerade bedroht?“
Heilung beginnt nicht mit mehr Disziplin, sondern mit Verstehen, Mitgefühl und Regulation.
Was wirklich hilft, um nicht mehr zu schreien
1. Dein Nervensystem verstehen
Du lernst:
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deine Stresssignale früh zu erkennen
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Überforderung wahrzunehmen, bevor sie eskaliert
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dich selbst zu regulieren, statt dich zu verurteilen
2. Deine Trigger sanft lösen
Nicht wegdrücken.
Nicht analysieren.
Sondern begleitet integrieren.
3. Alte Muster heilen, statt sie weiterzugeben
Du musst deine Vergangenheit nicht „aufarbeiten“, aber du darfst sie fühlen, halten und neu verknüpfen.
4. Neue innere Sicherheit aufbauen
Damit du auch in schwierigen Momenten:
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präsent bleibst
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klar bist
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verbunden handelst
Genau dafür gibt es die Mama Healing Journey
Die Mama Healing Journey ist ein 6-wöchiger Selbstlernkurs kombiniert mit persönlicher 1:1-Begleitung, der dich nicht verändern will, sondern zu dir zurückführt.
Für dich, wenn du:
-
weniger schreien möchtest
-
deine Trigger verstehen willst
-
emotionale Stabilität suchst
-
dein Kind liebevoll begleiten möchtest, ohne dich selbst zu verlieren
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nicht nur „besser erziehen“, sondern tiefer heilen willst
Das erwartet dich:
-
Nervensystemarbeit (traumasensibel & alltagstauglich)
-
innere Kind-Arbeit speziell für Mamas
-
emotionale Regulation
-
neue innere Haltung statt Selbstkritik
-
1:1-Begleitung, damit du nicht allein bleibst
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FAQ – häufige Fragen von Mamas
1. Ist Schreien schädlich für mein Kind?
Einzelne Momente machen keine Beziehung kaputt.
Entscheidend ist Reflexion, Reparatur und Veränderung.
2. Kann ich lernen, ruhiger zu reagieren?
Ja. Nicht durch Kontrolle, sondern durch Regulation.
3. Muss ich meine eigene Kindheit aufarbeiten?
Du musst nichts „aufwühlen“.
Aber verstehen und fühlen hilft, alte Automatismen zu lösen.
4. Reicht ein Onlinekurs wirklich aus?
In Kombination mit 1:1-Begleitung: ja.
Denn Heilung braucht Beziehung, nicht nur Wissen.
5. Was, wenn ich rückfällig werde?
Rückfälle sind Teil von Integration.
In der Mama Healing Journey lernst du, sie weich abzufangen, statt dich zu verurteilen.
Darüber hinaus bin ich auch weiterhin für dich über Einzelcoachings da, wenn du das möchtest.
Quellen & fachliche Grundlage
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Siegel, D. J. (2012). The Developing Mind
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Porges, S. (2011). The Polyvagal Theory
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Neufeld, G. & Maté, G. (2004). Hold On to Your Kids
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Hüther, G. (2016). Etwas mehr Hirn, bitte
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van der Kolk, B. (2014). The Body Keeps the Score